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Normandie Urlaub, Ferien, Reisen

Rundreise durch die Normandie: Von Wikingern, Eroberern und Alabasterfelsen

Spitze Felsnadeln recken ihre Finger in den blauen Himmel über dem Ärmelkanal, während nebenan die bunten Fischerboote leise plätschernd im Flachstrand dümpeln und die schmalen Hausfassaden in den Hafenstädtchen sich gegen den Nordwind eng aneinander schmiegen. So präsentiert sich die einzigartige Küstenlandschaft der Normandie ihren Besuchern und kombiniert damit gekonnt imposante Rauheit mit idyllischer Lieblichkeit. Einst von Wikingern im Frühmittelalter besiedelt, bildet die nordfranzösische Kanalküste aber auch für Geschichts- und Kulturinteressierte einen beliebten Anziehungspunkt.

Tipp: Bei einem Normandie Urlaub wird vor allem nach einem Hotel oder Ferienhaus gesucht. Alternativ ist evtl. eine Ferienwohnung oder Camping z. B. im Mobilheim interessant. Angebote für Unterkünfte in der Normandie gibt es unter Frankreich Urlaub buchen.

Malerische Seebäder mit so manchem Superlativ
Bewacht von den mächtigen Rundtürmen der mittelalterlichen Festungsanlage erstreckt sich das schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts zum ersten Seebad Frankreichs ernannte Dieppe zwischen den mächtigen Kreidefelsen der Alabasterküste und lädt mit seinen Nobelhotels, dem Casino und dem quirligen Hafen zum ausgedehnten Erholungsurlaub in der Normandie ein.

Ebenfalls einzigartig in Frankreich sind die bizarr von Wind und Wetter erodierten Steilfelsen des Seebades Étretat, deren Highlight der Felsenbogen `Arche´ sowie die rund 70 Meter hohe Felsnadel `Aiguille´ bilden.

Maler, wie Monet, Renoir und Cézanne, verbrachten sowohl hier als auch im romantischen Fischerstädtchen Honfleur so manche Sommerfrische.

Berühmt für die sehr schmalen, bis zu sechs Etagen hohen und bunt leuchtenden Fassaden erfreut sich der Hafen von Honfleur bis heute großer Beliebtheit unter Künstlern aus aller Welt. Zwar nicht am Kanalstrand, doch zumindest an den Ufern der Seine gelegen, zieht aber auch das kleine Dörfchen Giverny Hobbymaler, Gartenliebhaber und Künstler an. Denn hier versteckt sich auf Claude Monets Anwesen so manches weltberühmte Gemäldemotiv, wie beispielsweise die Brücke über den Seerosenteich.

Kultur und Geschichte der Normandie
Genauso berühmt, wie ihre Seebäder, sind auch die kulturellen Kleinode der Normandie, unter denen insbesondere das Felsenkloster auf der Insel Mont Saint-Michel weltweite Bekanntheit genießt. Schon im 8. Jahrhundert von Mönchen besiedelt, wurde die Klosteranlage immer wieder ausgebaut und schließlich 1979 in die UNESCO Weltkulturerbeliste aufgenommen.

Ebenfalls ein Kulturkleinod des UNESCO Weltdokumentenerbes stellt der Teppich von Bayeux dar, der Ende des 11. Jahrhunderts gestickt wurde und auf einer Gesamtlänge von 68,38 Metern die Eroberung Englands im Jahr 1066 durch Wilhelm den Eroberer nachzeichnet. Zwar steht die Normandie den Schlössern der Loire in nichts nach, dennoch sind die Adelssitze der nordfranzösischen Küstenregion eher unbekannt.

Dabei lohnt sich beispielsweise ein Besuch im Château de Beaumesnil, das mit einem vollständig eingewachsenen Donjon (Wohnturm) überrascht, im Château Gaillard an der Seine, das einst von Richard Löwenherz errichtet wurde sowie im Château Balleroy, das als architektonisches Vorbild für Versailles diente.

Jüngeren Datums sind hingegen die sogenannten D-Day-Museen der Normandie, welche die Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni 1944 behandeln. Dazu zählen insbesondere das Musée du Débarquement und das 360°-Kino von Arromanches-les-Bains, das Landungsmuseum in Bayeux sowie das Mémorial de Caen.